GC-TWIN-IMS

Das GC-TWIN-IMS zeichnet sich durch ein hochmodernes hybrides Technologiekonzept aus, bei dem ein Gaschromatograph mit zwei IMS-Detektoren (Dual-Polarity Ion Mobility Spectrometers) kombiniert ist.

Die einzigartige Konfiguration eines isotherm betriebenen Gaschromatographen mit einer durchflussgesteuerten Kapillarsäule sowie zwei parallelen IMS-Detektoren (+/-) ermöglicht den Nachweis von Substanzen mit unterschiedlichen Ionisierungseigenschaften innerhalb eines einzigen Messzyklus. Beide Detektoren nutzen dieselbe GC-Säule und die Datenerfassung erfolgt parallel. Das physikalische Funktionsprinzip und die technische Konfiguration sorgen für einen robusten Aufbau, erweitern das Spektrum der nachweisbaren Analyten und verkürzen die Zykluszeiten, wodurch sich das Gerät besonders für Anwendungen mit hohem Durchsatz sowie für die 24/7-Online-Überwachung von Gasen eignet.

Die Ionenmobilitätsspektrometrie (IMS) in Kombination mit der Gaschromatographie (GC) hat sich als leistungsstarke Methode zum Nachweis flüchtiger organischer Verbindungen (VOCs) im Spurenbereich in verschiedenen Anwendungen erwiesen, selbst im Vergleich zu herkömmlichen High-End-GC-MS-Systemen.[1]

Positiver Modus: Protonenaffine Spezies
Aldehyde, Ketone, Alkohole, Carbonsäuren, Terpene, Amine

Negativer Modus: Elektrophile Spezies
Halogenierte, schwefelhaltige Verbindungen

[1] H. Schanzman et al. 03/2025, Springer: Vergleich der Quantifizierungsleistung von thermischer Desorption GC-IMS und GC-MS in der VOC-Analyse.



GC-TWIN-IMS